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Ein Heldenleben 1920

Ein Heldenleben, Ullstein & Co, 1920

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Ein Heldenleben 1920

Verwandte Veranstaltungen

1. Mai 1917

Besuch im Hauptquartier

"Es war am 1. Mai 1917, als ich morgens von meiner Staffel Abscied nahm und ins Gr. H.-Qu. flog. Ich saß hinten drin als Franz. Unsere erste Station war Köln. E...

2. Mai 1917

Hindenburg und Ludendorff

"Am nächsten Tage mußte ich mich Hindenburg und Ludendorff vorstellen. Hindenburg war, wie üblich, zur Besuchszeit mit Zivilisten und Uniformierten überhäuft, s...

3. Mai 1917

Beim Kaiser

"Am Mittag darauf war ich beim Kaiser. Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich könnte mir nicht denken, daß ich als Flügeladjutant eine gute Roll...

3. Mai 1917

Acht Pour Le Mérite Ritter

Am Abend war ich nochmals bei Hindenburg eingeladen. Da saßen nicht weniger als acht Pour Le Mérite-Ritter zusammen an einem Tisch. So viele werde ich wohl nie...

4. Mai 1917

Die Kaiserin

Den Tage darauf war ich nachmittags bei der Kaiserin. Man hatte ein Gefühl ähnlich wie bei Hindenburg, man hatte eine liebenswürdige ältere Dame vor sich, die m...

10. Juni 1917

Zum zweitemal bei Hofe

"Ich meldete mich beim "Kogen" am 10. Juni von meiner Orientreise zurück, die ich nicht gemacht hatte. An demselben Tage war der König der Bulgaren im Hauptquar...

6. Juli 1917

Verwundet

An einem wunderbaren Tage (6. Juli 1917) unternahm ich mit meiner Staffel einen Jagdflug. Wir waren schon eine ganze Weile zwischen Ypern und Armentières herumg...

15. Juli 1917

Ovation der Stadt Courtrai

"Eine Zeitlang hatte ich mein Feld der Tätigkeit dicht neben der Stadt Courtrai aufgeschlagen und hatte dort schon eine ganze Weile gewirkt. Da ereignete sich s...

18. Oktober 1917

Meine Vermählung

"Fritze Prestien, eine alte Fliegerkanone, heiratete. Ich war eingeladen zur Hochzeit. Sie fand bei den Schwieger-eltern, die am Hofe des Herzogs von Koburg-Got...

29. September 1917

Elchjagd

"Nur wenigen Sterblichen ist vergönnt, eines dieser Tiere zur Strecke zu bringen. Zu diesen Wenigen zähle ich mich nun auch. Es ist eine sehr bedauerliche Tatsa...

1. Januar 1918

Im Urwald vom Bialowicz

"Der Oberbefehlshaber Ost hatte mir erlaubt, im Bialowiczer Forst einen Hirsch zu schießen. Zur zeit der Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk, so um das Neuja...

17. Februar 1918

Ein Flug im Fesselballon

"An einem schönen Februartage setzte ich das schon immer von mir geplante Vorhaben, in einem Fesselballon einen Aufstieg zu machen, in die Tatsache um. Ein juge...

4. April 1918

Luftkampftaktik

"Der Luftkampf est in diesem Weltkrieg der Rest des ritterlichen Zweikampfes. Vor hundert Jahren noch stand der Führer eines Heeres auf einem Feldherrenhügel, l...

5. August 1914

Dritte Nacht auf Patrouille

"Liebe Mama! Wie mag es euch in diesen bewegten Zeiten ergehen? In Schweidnitz seid ihr ja ganz gewiß am sichersten. Ich bin nun schon die dritte Nacht in Rußla...

16. August 1914

An der Grenze zu Belgien – Frankreich

Habe leider selten und dann auch wenig Zeit zum Schreiben. Sorge dich also nicht, wenn Du mal acht bis vierzehn Tage keine Nachricht von mir bekommst. Von Dir h...

29. August 1914

Was ich hier im Westen erlebt habe

"Liebe Mama! Ich will dir mal kurz schildern, was ich hier im Westen erlebt habe. – Bevor der Aufmarsch der Armee beendet war, war es natürlich ziemlich langwei...

22. September 1914

Das Eiserne Kreuz

"Liebe Mama! Ich kann dir eine frohe Botschaft verkünden. Gestern Abend erhielt ich das Eiserne Kreuz. Wie steht es denn mit Lemberg? Ich gebe Euch einen Rat: k...

11. Oktober 1914

Fast hätte ich daran glauben müssen

"Liebe Mama! Gleich geht die Post ab; da möchte ich noch schnell einen Gruß an Dich mitsenden. In den letzten Tagen habe ich mal wieder viel erlebt. Fast hätte...

1. November 1914

Als Franzose verkleidet

"Liebe Mama! Eben kommt ein Wagen hier an, beladen mit den ersten Paketen, darunter auch zwei von Dir an mich. Es ist der Pelz und ein kleines Paketchen, in dem...

2. November 1914

Langweile vor Verdun

"Liebe Mama! Wir liegen jetzt immer umschichtig wie die Infanterie in den Schützengräben, zweitausend Meter vor uns die Franzosen. Auf die Dauer ziemlich langwe...

15. März 1915

Jagdgeschichte

"Liebe Mama! Jetzt habe ich endlich eine genügende körperliche Tätigkeit. Die ganzen Tage, die ich nicht im Schützengraben verbringe, befinde ich mich auf der J...

1. Juni 1915

Urlaub

"Liebe Mama! Die Tage im Elternhaus waren sehr schön, aber leider zu kurz. Mit Papa war ich noch bis elf Uhr Abends zusammen. Er sieht in seiner Uniform so juge...

6. Juni 1915

Flieger-Ersatzabteilung 7

"Liebe Mama! Hier bin ich nun endlich angekommen. Bei der Flieger- Ers.-Abt. 7 ist ein riesiger Apparat, um uns auszubilden. Wir sind dreißig, die alle als Beob...

2. November 1915

Ich bin zu einem Riesenflugzeug kommandiert

"Liebe Mama! Eben kommen die neuen Fliegerhandschuhe an. Du kannst Dir kaum denken, wie ich mich über sie gefreut habe. Habe recht, recht herzlichen Dank dafür....

11. Januar 1916

Ich bin nicht ein einziges Mal mehr geflogen

"Liebe Mama! Seit ich Neujahr in Schwerin war, bin ich nicht ein einziges Mal mehr geflogen. Hier, in Berlin, regnet es dauernd; dadurch kommen wir gar nicht vo...

27. April 1916

Ein Nieuport 'runter

"Liebe Mama! In aller Eile eine freudige Botschaft: Sieh Dir mal den Heeresbericht vom 26. April 1916 an! Das eine der Flugzeuge hat mein Maschinengewehr auf de...

3. Mai 1916

Holcks Beerdigung

"Liebe Mama! Habe recht herzlichen Dank für Deine Glückwünsche zu meinem Geburtstage, den ich hier sehr nett verlebte. Vormittags hatte ich drei sehr nervenkitz...

22. Juni 1916

Immelmann

"Liebe Mama! Was habt Ihr zu Immelmanns Tod gesagt? Auf die Dauer glaubt eben jeder mal dran. – Auch Boelcke. – Der Kommandeur von Lothars Kampfgeschwader ist a...

6. Juli 1916

Auf die Nase gefallen

"Liebe Mama! Vor einigen Tagen bin ich mit meinem Fokker auf die Nase gefallen. Die Zuschauer waren nicht wenig erstaunt, wie ich nach einer ganzen Weile gänzli...

5. Oktober 1916

Meinen dritten Engländer

"Liebe Mama! Am 30. September schoß ich meinen dritten Engländer ab. Er stürzte brennend runter. Das Herz schlägt einem doch etwas höher, wenn der Gegner, desse...

18. Oktober 1916

Meinen fünften Engländer

"Liebe Mama! Wir haben hier dauernd schlechtes Wetter, aber trotzdem schoß ich gestern meinen fünften Engländer ab."

25. November 1916

Mein elfter Engländer ist Major Hawker

"Liebe Mama! Zu Deinem Geburtstag sende ich Dir meine herzlichsten Glückwünsche uns hoffe, daß dies Dein letzter Kriegsgeburtstag sein wird. Mein elfter Engländ...

27. Januar 1917

Führer der Jagdstaffel 11

"Liebe Mama! Du wunderst Dich gewiß, weshalb ich nicht schreibe. Es ist in der Zwischenzeit derartig viel passiert, daß ich nicht weiß, was ich zuerst schreiben...

23. April 1917

Anfangs Mai nach Hause

"Liebe Mama! Ich beabsichtige, anfangs Mai nach Hause zu kommen, will aber vorher noch eine Auerhahn Expedition unternehmen, zu der ich bereits eine Einladung h...

18. Juni 1917

Schäffer und Zeumer

"Liebe Mama! Hier wieder angekommen, wird fleißig weitergearbeitet. Habe soeben Nr. 53 abgeschossen. In Kreuznach, auf dem Rückwege war ich nochmals bei S. M. e...

25. Juli 1917

Lothars Handwerk

"Liebe Mama! Habe recht herzlichen Dank für Deinen lieben Brief, über den ich mich aufrichtig gefreut habe. Es ist ja famos, daß es Lothar wieder so gut geht, e...

28. August 1917

Über Lothars Gesundheit freue ich mich sehr

Er darf aber unter keinen Umständen eher an die Front, als bis her körperlich bei vollen Kräften ist. Sonst macht er hier sofort schlapp oder wird abgeschossen....

30. September 1917

Den Engländern einheizen

Über Lothars plötzliche Heilung habe ich mich mächtig gefreut. Nach demm Urlaub können wir wieder zusammen den Engländern einheizen, und ich bin mit Lothar bei...

11. Dezember 1917

Sehr wenig Betrieb

Hier ist augenblicklich sehr wenig Betrieb und infolgedessen schrecklich langweilig. Ich fahre heute nach Speyer zu einer Flugzeugfabrik. Weihnachten will ich m...

15. Januar 1918

Brest-Litowsk

Du wirst Dich gewiß schon wundern, daß Du so lange ohne Nachricht von mir gelassen wurdest; das ist aber immer ein Zeichen, daß es mir gut geht. In diesem Falle...

23. März 1918

Lothars Absturz

Mein Telegramm, welches Dir Lothars Absturz mitteilte, hast Du ja inzwischen erhalten. Gott sei Dank geht es ihm sehr gut. Ich besuche ihn täglich. Also bitte,...

7. Mai 1917

Die rote Farbe

Es war gerade bekanntgeworden, daß die Engländer ein Kopfgeld auf meinen Bruder ausgesetzt haben. Jeder Flieger drüben kannte ihn, denn er flog damals noch alle...

15. April 1917

Abgeschnitten

Mit der Zeit kommt man an viele Fronten. Was ich hier erzähle, spielte sich bei Cambrai ab. Bei wunder schönem Wetter flog ich mit meinem Bruder allein an die F...

23. April 1917

Ein Bild von meinem Bruder

Lothar erzählt: Beim zehnten Abschuß erhielten wir damals bei der Staffel ein Bild von meinem Bruder mit seiner Unterschrift. Dies hatte ich gerade drei Tage vo...

29. April 1917

Ein Bluff

"Ein herrlicher, heißer Aprilmorgen! Wir stehen gerade vor unseren Vögeln und warten auf Meldung. Da rattert das Telephon. Reger Flugbetrieb südlich Arras! Ein...

16. Juni 1917

Der Talisman bei den Fliegern

So hing auch Manfred außerordentlich an seinem berühmten roten Vogel. Mit dieser Maschine hat er seinen neunzehnten bis zweiundfünfzigsten Gegner abgeschossen,...

18. Mai 1917

Anekdoten vom Urlaub

"Lothar schreibt: Als Manfred seinen fünfzigsten Luftsieg errang, wurde er ins Große Hauptquartier befohlen. Schnell schoß er noch auf einem Fluge feinen einund...

13. April 1917

Ein Tag bei Staffel 11

"Lothar schreibt: Die Staffel war in zwei Gruppen eingeteilt, das heißt es flog immer die halbe Staffel zusammen. Mein Bruder flog als Staffelführer mal mit der...

23. April 1918

Meldung des Reuterbüros

Der englische Marschall Haig meldet, daß am 21. April elf deutsche Flieger im Luftkampfe heruntergeschossen wurden. Es stellte sich heraus, daß einer der herunt...

25. April 1918

Die Beerdigung des Roten Korsaren

"Bericht der „Matin“ vom 25. April 1918 Der Tod von Richthofen DIE BEISETZUNG DES ROTEN KORSAREN In Santerre, 23. April ...Eine dieser großen picardischen Straß...

9. Mai 1918

Aus dem Echo von Paris

"Bericht der „Paix“ vom 9. Mai 1918 Die Engländer erwiesen dem Leichnam des deutschen „As“ die letzte Ehre. Aus dem „Echo de Paris“: Die Beisetzung von Hauptman...

23. April 1918

Andre Tudesq - Sonderberichterstatter

"Andre Tudesq, Sonderberichterstatter des Pariser „Journal“ über die Beisetzung Richthofens Vor der Beisetzung wollten wir die sterbliche Hülle des Rittmeisters...

21. April 1918

Lieber Richthofen!

"Brief des Leutnants Hans Joachim Wolff an den Leutnant Lothar Freiherr von Richthofen Flughafen, 25. April 1918 Lieber Richthofen! Noch immer kann ich nicht gl...

23. April 1918

Morgenpost

„Wie Richthofen fiel (Von einem Sonderkorrespondenten) Kapitän von Richthofen, der deutsche Flieger, kam ums Leben, als er versuchte, unsere Luftabwehr in der R...

23. April 1918

Daily Chronicle

Das Geschwader des Rittmeisters Freiherrn von Richthofen, das ungefähr aus dreißig Flugzeugen bestand, überflog am Sonntag die englischen Linien an der Somme. N...

23. April 1918

Täglichen Rundschau

"Kriegsberichterstatter Scheuermann schreibt in der „Täglichen Rundschau“: Beim Kampfgeschwader Richthofen, 23. April Richthofen war am Sonntagvormittag mit vie...

23. April 1918

Verordnungsblatt für die Luftstreitkräfte

"(Amtlich) Berlin, 23. April Anläßlich des Heldentodes des Rittmeisters Freiherrn folgenden Nachruf im „Verordnungsblatt für die Luftstreitkräfte“: Unserem Ritt...

23. April 1918

Im Hauptausschuß des Reichstages

"Im Hauptausschuß des Reichstages Berlin, 23. April Im Hauptausschuß des Reichstages sprach heute morgen beim Etat des Reichsheeres der Abgeordnete Müller: Mein...

23. April 1918

In der Vollversammlung des Reichstages

"Im Reichstage gedachte Vizepräsident Dr. Paasche des Heldentodes des Rittmeisters Freiherrn von Richthofen: „In Millionen Deutschenherzen und auch in diesem Ha...

25. April 1918

Telegramm zu Geheimrat Dr. Paasche

"General von Hoeppner an den Vizepräsidenten des Reichstages WTB. Berlin, 25. April Dem Vizepräsidenten des Reichstages, Geheimrat Dr. Paasche, ist folgendes Te...

5. Mai 1918

Gedächtnisrede von Herrn Dr. Bülow

"Gedächtnisrede von Herrn Studienrat Dr. Bülow bei der Trauerfeier im Gymnasium zu Schweidnitz Hochverehrte Anwesende! Eine gewaltig große, vielleicht die größt...

29. April 1917

Ein holländischer Bericht

"Eine Schilderung des Berliner Korrespondenten des „Allgemeen Handelsblad“ Der Berichterstatter beobachtete das kokette Spiel eines englischen Fliegers, der, vo...

2. Dezember 1917

Richthofen als Vorgesetzter und Kamerad.

"Richthofen als Vorgesetzter und Kamerad. Von F. W. Lübbert, Leunant, Jasta 11 Groß war meine Freude und mein Stolz, als ich im Dezember 1917 die Nachricht erhi...

2. August 1903

Zum Gedächtnis Richthofens. Von v. B.

„Rittmeister Freiherr von Richthofen ist nicht zurückgekehrt.“ So meldet es kurz und hart der Heeresbericht. Also doch! Das, woran niemand zu denken wagte, ist...

17. August 1917

Reinhard über die Richthofens

"Der Freund Richthofens, den er selbst als seinen Nachfolger bezeichnet hatte, hat einmal über die Richthofens folgendes geschrieben: Der Vater Richthofens hieß...

2. April 1918

Zeugnis von OberLeutnant Lampel

"Wie Richthofen seinen 75. abschoss. Von Leutnant Lampel Von Leutnant Lampel (Aus der „Liller Zeitung“ vom 1. Mai 1918) „Bitt' schön, nehmen Sie Platz,“ sagte d...

30. September 1917

Eine Begegnung. Von Emil August Glogau

"Als ich in den letzten Septembertagen im Morgenschnellzug von Frankfurt nach Berlin fuhr, sprang in Gotha ein junger Ulanenoffizier mit akrobatischer Elastizit...

12. Dezember 1917

Zeugnis von Hauptmann Erich von Salzmann

"An einem jener schönen Frühlingstage des nördlichen Frankreich standen wir in Douai auf der Straße, als ein kleines, klappriges Auto hereingesaust kam. Mein Fr...

17. Oktober 1916

Ein Dorado für die Jagdflieger

"Ich habe in meinem ganzen Leben kein schöneres Jagdgefilde kennengelernt als in den Tagen der SommeSchlacht. Morgens, wenn man aufgestanden, kamen schon die er...

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