MvR Airplane Type · MvR AT013
Albatros D.I
Ein Jäger von Albatros Flugzeugwerke.
Bilder
Beschreibung
Die D.I wurde von Robert Thelen, R. Schubert und Gnädig als Antwort auf die neuesten alliierten Kampfflugzeuge wie die Nieuport 11 Bébé und die Airco D.H.2 entwickelt, die sich gegenüber der Fokker Eindecker und anderen frühen deutschen Kampfflugzeugen als überlegen erwiesen hatten und eine allgemeine Luftüberlegenheit der Alliierten begründeten. Sie wurde im Juni 1916 bestellt und im August desselben Jahres in den Geschwaderdienst eingeführt.
Die D.I hatte einen halbmonocoque-Rumpf aus Sperrholz, der aus einer einlagigen Außenhülle bestand, die von einer minimalen Innenstruktur getragen wurde. Dieser war leichter und stabiler als der damals übliche kastenförmige Rumpf mit Stoffbespannung und ließ sich zudem leichter aerodynamisch optimieren. Gleichzeitig war seine Verkleidung aus Sperrholzplatten, die größtenteils aus vierseitigen Platten aus dünnem Sperrholz über der gesamten minimalen Rumpfstruktur bestand, weniger arbeitsintensiv (und daher kostengünstiger in der Herstellung) als eine „echte” Monocoque-Struktur. Die Albatros D.I wurde entweder von einem 110 kW (150 PS) starken Benz Bz.III oder einem 120 kW (160 PS) starken Mercedes D.III Sechszylinder-Reihenmotor mit Wasserkühlung angetrieben. Die zusätzliche Leistung des Mercedes-Motors (Daimler) ermöglichte den Einbau von zwei festen Spandau-Maschinengewehren ohne Leistungseinbußen.
Die D.I hatte für ihre Zeit eine relativ hohe Flächenbelastung und war nicht besonders wendig. Dies wurde jedoch durch ihre überlegene Geschwindigkeit und Feuerkraft ausgeglichen, sodass sie sich schnell als das beste Allround-Kampfflugzeug auf dem Markt erwies.
Quelle: Wikipedia