Ereigniserzählung
Der ganze Dienstag verging mit Verhandlungen zwischen den deutschen Behörden in Kehl und dem französischen Besatzungskommandanten, der sich nicht entschließen wollte, die Genehmigung zu einer patriotischen Feier auf dem Bahnhof am Sarge Manfreds zu geben. Aber er hatte wohl doch die Intentionen seiner vorgesetzten Stelle nicht ganz richtig beurteilt, und in früher Abenstunde gab das Besatzungskommando die Genehmigung zu einer entsprechenden Feier. Alle Glocken der kleinen badischen Stadt begannen zu läuten, die Feuerwehr wurde alarmiert, was nur an Fackeln aufzutreiben war, wurde angezündet, und so zog die Bevölkerung, wohl vom ältesten Greis bis zum jüngsten Kind, das schon eben laufen konnte, herbei, um Manfreds Leiche auf deutscher Erde ehrfurchtsvoll zu grüßen.
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