1. September 1903

Knieverletzung im Kadettenkorps

Knieverletzung im Kadettenkorps

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"Nur einmal hat Manfred meinen Eltern schwere Sorge bereitet. Er hatte sich im Kadettenkorps eine bedenkliche Knieverletzung zugezogen. Bei einer Sturzhokke ohne Hilfstellung war ihm ein Stück Knorpel im Knie losgerissen. Dieses Stück klemmte sich ab und zu zwischen die Kniescheibe und ließ dann das Bein willenlos zur Seite klappen. Massieren sowie allerhand Kuren halfen nichts; so verging Jahr und Tag, das Bein wollte nicht in Ordnung kommen. Als meine Eltern wieder einmal berieten, was zu tun sein, und namentlich meine Mutter sehr bedrückt war, wollte Manfred sie trösten und sagte: "Wenn ich nicht mehr auf meinen Beinen laufen kann, so werde ich aud den Händen gehen!". Und wie ein ganz Gesunder reckte er beide Beine in die Luft und lief auf den Händen durchs Zimmer. Man entschloß sich dann aber zuletzt doch zu einer Operation. Diese glückte erfreulicherweise und stellte ihn in wenigen Wochen wieder völlig her."

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