2. November 1915

Ich bin zu einem Riesenflugzeug kommandiert

Ich bin zu einem Riesenflugzeug kommandiert

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"Liebe Mama! Eben kommen die neuen Fliegerhandschuhe an. Du kannst Dir kaum denken, wie ich mich über sie gefreut habe. Habe recht, recht herzlichen Dank dafür. Da Du ja weißt, daß ich Änderungen und Abwechslungen sehr gern hatte, wird es Dich gewiß nicht wundern, wenn ich Dir  mitteile, daß ich beabsichtige, die schöne Champagne in nächster Zeit wieder zu verlassen. Ich bin zu einem Riesenflugzeug kommandiert, aber leider ist es noch nicht fertig. Deshalb müssen mein Führer, der Herr v. Osteroth, und ich in nächster Zeit nach Berlin, um uns mit dem Riesenkahn anzufreunden. Er soll fast so viel Bomben schleppen können wie ein Zeppelin. Fünf bis sechs Mann fliegen darauf mit: Monteur, Maschinengewehrschütze, zwei Führer, ein Beobachter. Ich bin sehr gespannt auf die Kiste. Hoffentlich werden wir uns dann auch öfters sehen. Ihr wolltet doch jetzt auch nach Berlin kommen."

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